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Feind-bild Springer

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Feind-bild Springer by Staadt, Jochen, 9783525363812
Note: Supplemental materials are not guaranteed with Rental or Used book purchases.
  • ISBN: 9783525363812 | 3525363818
  • Cover: Hardcover
  • Copyright: 12/31/2009
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English summary: For the first time, the connections between political arguments and Axel Springer Publishing house from 1958-1989 are described comprehensively. German text. German description: Die Anti-Springer-Kampagne war eine der grossten Medienschlachten der sechziger Jahre. Den Startschuss dazu gab Staats- und Parteichef Walter Ulbricht. Am 21. April 1966 nahm er eine Rede zum 20. Jahrestag der SED zum Anlass, um die Enteignung des Springer Verlags zu fordern. Wenig spater verlangte Rudolf Augstein unter der Uberschrift Lex Springer am 1. August 1966 eine gesetzlich festgelegte Begrenzung der Marktanteile des Axel Springer Verlages. Kein einzelner Mann in Deutschland, schrieb Augstein, habe vor Hitler und seit Hitler so viel Macht kumuliert, Bismarck und die beiden Kaiser ausgenommen. Die Losung Enteignet Springer ruckte nach der Erschiessung des FU-Studenten Benno Ohnesorg wahrend einer Demonstration gegen den Schah von Persien im Lauf des Jahres 1967 auch in das Zentrum des Streits zwischen Ausserparlamentarischer Opposition und dem westdeutschen Establishment. Erstmals formuliert wurde sie im Berliner Extrablatt am 13. Mai 1967 von einem Stasi-Agenten. Wahrend die Anti-Springer-Kampagne im Westen nach der Wahl Willy Brandts zum Kanzler einer sozial-liberalen Koalition verebbte, intensivierte die DDR-Staatssicherheit ihre Wuhlarbeit gegen das Verlagshaus. Fur die SED und das MfS war die Berichterstattung der Springer Zeitungen uber Menschenrechtsverletzungen in der DDR, uber gelungene und gescheiterte Fluchten von DDR-Burgern und vor allem ihr Festhalten an dem Gedanken der Wiedervereinigung Deutschlands unertraglich. Eine Spitzeninformantin der Stasi agierte in den siebziger und achtziger Jahren im engsten Umfeld des Verlegers, zahlreiche west- und ostdeutsche Spitzel waren auf Journalisten und andere Mitarbeiter des Verlages angesetzt. Die von SED, MfS, Neuer Linken und allen moglichen Auguren der demokratischen Offentlichkeit in den sechziger Jahren gefuhrte Dauerkampagne gegen den Springer Verlag zeigt bis heute Wirkung.

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